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Elternaktivitäten - von Aufräumen bis Zeit genießen


Die Ätsch lebt davon, dass alle mitmachen. Für die Eltern heißt das Beteiligung auf vielen Ebenen. Die Ätsch gehört "uns", das heißt, sie ist für uns alle genauso schön, wie wir sie uns machen.


Im Vergleich zu klassischen Schulen haben die Eltern mehr Verantwortung, aber auch mehr Möglichkeiten. Es gibt keine "Schulwart:innen", wenn es technische Probleme gibt. Es gibt auch keine "Assistent:innen", wenn es Organisatorisches zu klären gibt. Stattdessen es gibt viele Aufgaben, die sich die Eltern untereinander so aufteilen, wie es ihren Möglichkeiten und Interessen entspricht. Vom Reparaturdienst über Einkäufer:innen bis zum PR-Team (einen lieben Gruß übrigens - manche davon schreiben gerne Blogbeiträge). Neben den Dingen, die einfach gemacht werden müssen, gibt es aber auch die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und mit den Kindern schöne Zeiten zu verbringen. Die meisten Elternaktivitäten finden im Rahmen der Nachmittagsbetreuung statt. Da es keine Hausaufgaben gibt, bieten die Nachmittage viel Zeit für gemeinsame Erlebnisse.


Im Winter lieben es die Kinder, eislaufen zu gehen. Und zum Glück findet sich immer ein Elternteil, für den Eislaufen nicht (nur) Stress mit Schuhverleih, sperrigen Schlittschuhschnallen, vergessenen Handschuhen und irrlichternden Eislaufanfänger:innen bedeutet. Es gibt sie, die Eltern, die es einfach fein finden, mit einer Gruppe von Ätschkindern zum Eislaufplatz zu pilgern und mit ihnen gemeinsam herumzuschlittern. Andere schreiben lieber Blogbeiträge und sind den Eislaufeltern äußerst dankbar.


Ideen für Elternaktivitäten gibt es unzählige. Manche davon finden nur an einem Nachmittag statt, wie z.B. gemeinsames Singen und Musizieren, Adventkranzbinden, Upcyclingbasteln oder Parkausflüge. Andere Aktivitäten bieten Eltern auch regelmäßig an - so hat die Ätsch einmal ein Schuljahr lang ein Beet der Cityfarm Vienna bewirtschaftet oder einen Yogakurs gemacht. Alle diese Aktivitäten bereichern das Leben der Ätschkinder. Und sie machen den Eltern Freude, die sie ins Leben rufen. Und zum Glück gibt es auch im Sommer immer Eltern, für die Schwimmen gehen mehr ist als Stress mit nassen Handtüchern, klebrigen Eisfingern, vergessenen Badehosen und Sonnenmilchverweigerung. Auch darüber ist die Blogschreiberin äußerst glücklich.


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