Die Ätsch
auf einen Blick
 

DIE ÄTSCH AUF EINEN BLICK

  • Ganztagesunterricht von 9 bis 16 Uhr
    (freitags bis 13 Uhr)

  • Mehrstufenkonzept mit maximal 24 Kindern

  • 7 großzügige Lern-, Gestaltungs-, Spiel-und Bewegungsräume

  • Projektarbeit, Exkursionen, Ausflüge
    und Reisen

  • Bewegungsnachmittage und Kunst-Freitag

  • Keine Noten, keine Hausaufgaben,
    keine Schultaschen

  • Mitgestaltung in basisdemokratischer Vereinsstruktur

  • Elternmitarbeit
    (Kochdienste, Nachmittagsbetreuung)

  • Jahresbeitrag: 12 x 365 Euro
    (inkl. Lernmaterialien, Reisen)

 

Die ÄTSCH ist ein elternverwaltetes Lernprojekt im traditionsreichen Wiener Kinderhaus in der Hofmühlgasse 2, 1060 Wien. Hier lernen, leben, lachen und spielen derzeit 24 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Sie werden von fünf PädagogInnen und den Eltern begleitet. Die Kinder erarbeiten sich den Lernstoff in Kleingruppen oder auch alleine, wobei wir gleichermaßen Wert auf Selbstständigkeit und Gemeinschaft legen. Uns geht es um soziales Lernen. Neben regelmäßigen Ausflügen und Erlebniswochen steht daher auch ein wöchentliches Kinderparlament auf unserem Programm.


Bildung ist für uns mehr als der Erwerb von abprüfbarem Wissen.
Bildung ist für uns ein Weg, um die Welt zu einem gerechteren und besseren Ort zu machen.
Denn die ÄTSCH steht für eine Lernkultur, die Spaß und Sinn macht.

 

Die 7 Lernziele
der Ätsch

  1. Soziales Lernen, Verantwortung und Partizipation

  2. Individueller Ausdruck in Kunst, Kultur und Handwerk

  3. Zeitkompetenzen und historische Zusammenhänge

  4. Der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit

  5. Sprache(n), sprachlicher Ausdruck, Kommunikation und Rhetorik

  6. Die Welt, in der wir leben und ihr Einfluss auf den Einzelnen

  7. Mathematische Kompetenzen in lebensweltlichem Zusammenhang

 

DIE LERNBEGLEITER/-INNEN DER ÄTSCH

Die drei Lernbegleiterinnen der Ätsch, Agnes, Steffi und Karin sind leidenschaftlich, humorvoll und ernst, nehmen sich selbst nicht zu ernst, wahren ihre Grenzen, verstehen Spaß, sind reflektiert, haben Erfahrung damit, sich mit dem österreichischen Lehrplan auseinander zu setzen und diesen im Blick zu behalten, verfügen über umfassendes didaktisches Knowhow, sind ein gutes Vorbild, vor allem auch dann, wenn sie einmal einen schlechten Tag haben, ermöglichen projekt- und handlungsorientiertes Lernen, gestalten Lernen spielerisch, sind ehrlich zu sich selbst, den Kindern und den Eltern, sind konflikterfahren, nützen die Gruppendynamik als Entwicklungschance, sind gerne in der Schule, stellen klare Regeln auf und achten auf deren Einhaltung, ermöglichen Selbstwirksamkeit, ermutigen zum selbstständigen Handeln und wissen um die Bedeutung eines solchen Lernortes im gesellschaftspolitischen Kontext.

Agnes Stephenson

Mag.a Agnes Stephenson ist Pädagogin und Sonder- und Heilpädagogin, Lerntherapeutin, Kommunikationstrainerin  und Mediatorin. Sie ist Gründerin und Leiterin des IBB-Institut für Bildungsbegleitung Wien. Seit 2009 leitet sie den Lehrgang zum Legasthenie- und Dyskalkuliecoach am Bildungsforum Graz. Bevor sie in der Ätsch tätig wurde, arbeitete sie als Deutschtrainerin bei unterschiedlichen Sprachinstituten in Wien und führte Projekte mit Schulklassen zu Gewaltprävention, Konfliktcoaching und Medienkompetenz durch. Im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres leitete sie Projekte zur Gedenkstättenpädagogik. Außerdem führt sie regelmäßig Workshops für Eltern und PädagogInnen zu unterschiedlichen pädagogischen Themen am IBB und in der WienXtra spielebox durch. Seit 2012 ist sie Mit-Entwicklerin des fokus:bildung-Mathetik-Konzepts und freie Mitarbeiterin im Projekt Pädagogik und Bildungswissenschaft an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, seit 2015 Vorstandsmitglied im Verein fokus:bildung, sowie seit 2018 Redaktionsmitglied der online-Zeitschrift "Inklusive Zukunft: Zeitschrift für beziehungsgestaltende Berufe - Wissenschaft Forschung Praxis“.

 

Idealismus, Kreativität und die leidenschaftliche Freude an ihrer Arbeit zeichnen ihr tägliches Handeln aus. Sie ist sehr glücklich verheiratet und Mutter von zwei Kindern – ihre Tochter Emily ist selbst ein (ehemaliges) Ätsch-Kind.

stephenson@bildungsbegleitung.at

Stefanie Ladurner

Stefanie Ladurner ist Psychotherapeutin i.A.u.S. mit Weiterbildung im Bereich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Als Lernbegleiterin beim Institut für Bildungsbegleitung hat sie Kinder mit Lernschwächen im Einzeltraining  sowie in Gruppen gefördert.

 

Seit 2016 arbeitet sie als Psychotherapeutin i.A.u.S. am Kinderhilfswerk Wien mit Kindern,  Jugendlichen und deren Bezugspersonen. An der Ambulanz der Sigmund Freud Privatuniversität ist sie seit 2016 Teil des Teams für Verhaltens- und Mediensucht und hat sich dort besonders in der Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen verortet.

 

Als Vorstandsmitglied des Vereins fokus:bildung engagiert sie sich seit 2015 im Bereich Pädagogik und Bildungswissenschaften und setzt sich intensiv mit dem Thema Lernen durch Begeisterung auseinander.

stefanie.ladurner@gmail.com

Karin

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juno.regenbogen@gmail.com

Tereza "Tea" Kaurinović (EU-Freiwillige)

Komplettiert wird unser Team durch einen Native Speaker aus einem anderen europäischen Land. Im Rahmen der Initiative “Jugend in Aktion” hat die Europäische Union den “Europäischen Freiwilligendienst” (EFD) ins Leben gerufen. Für September bis Juni laden wir jedes Jahr einen Freiwilligen oder eine Freiwillige ein, uns in unserer Arbeit zu unterstützen. Unsere Freiwillige 2017/2018 heißt Tea und kommt aus Kroatien.

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Die Eltern in
der Ätsch

DIE ELTERN IN DER ÄTSCH

Wir Eltern sind in der Ätsch, weil wir für unsere Kinder einen Lernort gesucht haben, den wir mitgestalten können. Die Ätsch ist in gewisser Weise ein erweiterter familiärer Raum. Wir Eltern kennen hier jedes Eck, wissen, was zu reparieren ist und was wir vergangenen Sommer renoviert haben. Jeden Abend wird die Ätsch von uns nach einem ausgeklügelten Putzplan für den kommenden Tag hergerichtet.

 

Uns Eltern ist wichtig, dass unsere Kinder im Alltag gut essen. Jeder Schultag wird von einer anderen
Familie begleitet und alle bringen vormittags eine gesunde Jause auf die Tische und zu Mittag ein gutes Essen auf die Teller.

Nach dem Mittagessen gestalten wir Eltern mit den Lernbegleiter/-innen den Nachmittag, bringen uns mit Ideen ein, arbeiten an Projekten, machen Ausflüge in Parks, Museen, in die Turnhalle oder auf den Eislaufplatz.

Klingt nach Arbeit. Ist es auch. Doch weil wir eine tolle Gemeinschaft sind und uns die Arbeit aufteilen, ist es im Alltag gar nicht so viel. Und wenn unsere Kinder nachmittags die Schule verlassen, gehören die Abende und das Wochenende uns. Ohne Hausübungen, ohne Lernstress. Denn in der Ätsch bringen wir uns so ein, wie wir das am besten können. Und nicht wie es die Schule von uns verlangt.

Raum 
Sonne 
Kinderglück

EIN PLATZ FÜR KINDER

Die Ätsch, das sind für unsere Kindern zu allererst die Freundschaften, die vielen Menschen, die hier um sie sind. Die Ätsch ist aber auch ein toller Ort. Die Ätsch vereint den Charme eines Altbaus mit einer luftigen Atmosphäre und bietet ganz viel Platz. Wir haben den traditionsreichen Ort mit Geschichte für unsere modernen Anforderungen an das Lernen adaptiert und vier räumliche Zonen geschaffen:
Ankommen (1), Lernen (2), Kochen und Essen (3) sowie Atelier und Kinderzimmer (4).

Beide Lerngruppen haben ihre eigenen Lernräume, wo sie beieinander an einem großen Tisch lernen. Manchmal bevorzugt jemand einen kleinen Tisch alleine, setzt sich auf den Boden oder zieht sich zurück - auf die Hochebene oder in die Höhle darunter. Die Ätsch-Kinder richten es sich immer so ein, wie es gerade am besten passt.

An der Wand hängen Fotos und Plakate der Präsentationen und am Fensterbrett
haben die Kinder ihre Pflanzen aufgereiht. Die finden dort genug Licht: denn immer wenn die Sonne scheint, scheint sie auch in die Ätsch.

 

Die Ätsch-Kinder lieben ihren Großen Raum in der Mitte, wo sie sich treffen, musizieren, wild sind oder
Gruppenspiele machen. Aber auch das Kinderzimmer, es ist etwas versteckt, dort ist es fast immer ruhig
und kuschelig. Manchmal holen sich die Kinder ein Buch aus unserer großen Bibliothek. Ja, und dann ist da
noch das Atelier. Dort sind fast immer Kinder und basteln. Sie wissen, wie eine Säge funktioniert oder
der Akkuschrauber. Und manchmal liest jemand fantastische Geschichten vor, während die Kinder
fantastische Bilder malen.


Trotzdem ist es immer wieder fein, wenn wir die schöne Ätsch verlassen, nämlich um auszufliegen. Ob
im Alltag oder auf große Ausflüge, ob Grünpark, Berghütte, Skilager oder Radwoche, Cityfarm,
Donauinsel oder Abschlusswoche am Neufeldersee, wir sind glücklich, draußen zu sein.

 

© 2018. Ätsch – Verein für emanzipatorische Erziehung.

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