"Klar kann man sich über all das unsinnige Geschwätz aufregen, mit dem uns alle möglichen Wichtigtuer über die Medien tagtäglich belästigen. Aber wir können auch alle etwas dagegen tun. Ausschalten beispielsweise. Oder  etwas Phantasievolleres und Konstruktiveres dagegensetzen."

Prof. Dr. Gerald Hüther

ÄTSCH. SO MUSS SCHULE.

Seit 40 Jahren entwickeln und leben wir innovative Lernkonzepte. Das hat bei uns fundamentale Tradition. Projektunterricht, Mehrstufenklassen, Begleitlehrer/-innen, mündliche Bewertungen statt Noten, Ressourcen-Orientierung usw. Alternativschule waren immer schon der Motor für Fortschritt in der Bildung. Die Ätsch versteht sich als aktiver Diskussionsbeitrag, wie Schule sein soll.

Voll super
und ur cool

Wenn am ersten Schultag die Lernbegleiterin fragt, „wollen wir heute noch etwas lernen“ und alle Kinder „JA!“ rufen – das ist die Ätsch. Unsere Begeisterung für Satzglieder, für Mal-Reihen, für Geschichten und Geschichte, wie z.B. den ersten Satz, der vor 150 Jahren in ein Telefon gesprochen wurde, steckt an. Denn unser oberstes Lernziel ist es, uns fürs Lernen zu begeistern.

 
Die Dorfschule mitten in Wien

Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Mit der Ätsch haben wir das Dorf nach Wien gebracht und einen neuen Familienverband geschaffen. Drei Lernbegleiter/-innen und bis zu 24 Kinder teilen sich in zwei Lerngemeinschaften aus maximal 12 Schülerinnen und Schülern. Und dazu Eltern, die das Schulleben aktiv mitgestalten können. Ein Rahmen so klein wie eine Dorfschule, mitten in Wien.

 
In|di|vi|du|um
 
Die Ätsch, das unteilbare Ganze.

Die Ätsch ist eine partizipative Einheit. Kinder, Lernbegleiter/-innen und Eltern. Sie alle sind die Ätsch und bilden einen angstfreien Raum, in dem sich jedes Kind in seiner Größe und mit seinen Kompetenzen voll entfalten kann. Wir allen lernen dort am besten, wo es uns gut geht, wo wir gerne hingehen und wo wir mit Freude an den gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen. Deshalb ist die Ätsch der beste Platz für unsere Kinder.

 
Maximale Freiheit
=
Maximale Verantwortung.

Die Welt braucht denkende Menschen mit sozialer Kompetenz. Die Ätsch übernimmt Verantwortung: für ihre Kinder, die Gesellschaft und die Zukunft. Verantwortung leben und erleben. Das möchten wir unseren Kindern mitgeben. Weil in der Schule nicht nur gelernt, sondern vor allem auch gelebt werden soll.

 

BILDUNG. LERNEN. LERNGEMEINSCHAFT.

Bildung ist, sich die Vielfalt der Welt zu erschließen. Das Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen
aber auch vernetztes Denken und soziale Interaktion sind Prozesse, die geprägt sind von Neugier,
Nachahmung, Erfolg, Frustration und Freude. Am bestern lernen wir alle dort, wo es uns gut geht.

Die Ätsch ist genau dafür gemacht. Sie ist als elternorganisierte Lerngemeinschaft ein Lernort für Kinder und Erwachsene.  Die Entwicklung innovativer Lernkonzepte hat hier eine fundamentale Tradition. Jeder Tag ist anders und er soll fast nie aufhören.

 

DIE ÄTSCH-PÄDAGOGIK

Miteinander leben, lernen, lachen: das ermöglicht uns in der Ätsch, soziale Erfahrungen und
Entwicklungsschritte zu machen. Manche Lernziele erreichen wir über das Verstehen, andere durch wiederholtes Üben. Das geht einzeln oder in Gruppenarbeit. Vieles wird in Projekten erarbeitet. Schon ab der ersten Schulstufe. So haben wir die besten Möglichkeiten, Wissen zu vernetzen.

Unsere Lernbegleiter/-innen unterstützen die Kinder dabei, ihren eigenen Lernweg zu finden, sich Inhalte
selbständig zu erarbeiten und Lernblockaden zu überwinden. Dank des Mehrstufensystems und der optimale Klassengrößen können sie Gruppen- und Einzelbedürfnisse gut moderieren und individuell unterschiedliche Lernzugänge zur Verfügung stellen.

Erlerntes wird von den Kindern stets präsentiert und nicht von Erwachsenen abgeprüft. Das gilt selbst für die alljährliche Externistenprüfung in Kooperation mit der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau (ILB). Die Prüfung nehmen wir zum Anlass, ein Fest des Könnens zu feiern und unsere Wissenserfahrungen des Jahres zu präsentieren. Anstatt vorgeführt zu bekommen, was sie noch nicht können, dürfen die Kinder der Ätsch stets zeigen, was sie können. Und das tun sie mit Begeisterung und Leidenschaft.

Durch gelenkte soziale Lernsituationen (Kinderparlament, Gruppenspiele, Theaterspiel) erwerben auch  die Kinder der Ätsch Kommunikations-, Reflexions- und Konfliktlösungskompetenzen, die dann im freien Spielen und Lernen geübt werden können. Konflikte werden in der Ätsch nicht beendet, sie werden begleitet.

 

Weiter Details zur Ätsch-Pädagogik, zu unserem Lernplan,
unseren Lernzielen und Strukturen findest Du
in unserem Leitbild.

Download: 
Leitbild Ätsch 2017_170912.pdf

 

© 2018. Ätsch – Verein für emanzipatorische Erziehung.

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