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Lernfeld Outdoortage



Der Outdoortag ist ein Fixtermin der Ätsch. Mindestens einmal im Monat packen wir uns zusammen und verbringen einen ganzen Schultag am immer gleichen Ort am Rande des Wienerwaldes. Und zwar zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Für die Kinder ist der Ort dadurch inzwischen zum "homeland" geworden. Sie kennen jeden Winkel, wissen wohin sie sich wagen dürfen und wo die Grenzen sind innerhalb derer sie sich frei bewegen dürfen. Die Lernchancen, die sich dabei ergeben sind vielfältig - auf Bäume klettern, sich einen Windschutz bauen, Kunst aus Naturmaterialien machen, Tiere beobachten oder an klaren Tagen den Blick vom Schneeberg bis nach Bratislava schweifen lassen.


Nicht immer ist der Outdoortag konfliktfrei und unbestritten positiv. Wo es viel Freiheit gibt, können Grenzen erprobt und auch gesprengt werden. Wo sich Gruppen frei bilden dürfen, können diese sich auch miteinander messen. Und natürlich kann auch die Natur selbst zur Herausforderung werden. Wer einmal an einem Sturm- und Regentag den Ourdoortag begleitet hat versteht, dass Kälte nicht nur die Wangen rötet, sondern auch ordentlich an den Nerven zehren kann.


Alles das aber sehen wir als Lernchance und begleiten die Kinder in ihrem Erleben. Gerade Kinder, die in der Stadt aufwachsen brauchen die Chance, Natur zu erfahren. Die Ätschkinder erleben den Wechsel der Jahreszeiten und die Freiheit sich ohne städtische Beschränkungen zu bewegen. Sie kommen der Natur nahe - und damit auch sich selbst in den eigenen Bedürfnissen. Und sei es manchmal auch einfach nur das Bedürfnis nach einer Tasse Tee an einem kalten Tag.

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